
proCflex – S88-orientierte Batch-Automatisierung für flexible Chargenprozesse
proCflex ist die flexible Batch-Management-Lösung von proCtec für chargenorientierte Produktionsprozesse mit hohem Varianten- und Anpassungsgrad.
Im Zentrum steht eine modulare Prozesslogik, mit der sich komplexe Abläufe nicht starr, sondern über wiederverwendbare Strukturen aufbauen und weiterentwickeln lassen.
Die Lösung orientiert sich an ISA‑S88 und unterstützt die Modellierung von Units, Phasen, Transfers und Fertigungsvorschriften.
Dadurch lassen sich Batch-Prozesse klar gliedern, grafisch strukturieren und an veränderte Anforderungen anpassen.
- proCflex strukturiert Chargenprozesse über Units, Phasen, Transfers und Fertigungsvorschriften in Anlehnung an ISA‑S88.
- Das Batch-Management-System eignet sich besonders für variable Herstellungsverfahren mit häufigen Änderungen oder Erweiterungen.
- Wiederverwendbare Prozessbausteine unterstützen die flexible Modellierung und Anpassung komplexer Chargenabläufe.
- Schnittstellen zu ERP- und Labor-/LIMS-Systemen unterstützen die Integration in bestehende Produktionsumgebungen.
Für welche Branchen ist proCflex geeignet?
• Chemische Industrie
• Pharmaindustrie
• Lebensmittelindustrie
• Kunststoff- und Gummiindustrie
Typische Einsatzumgebungen:
• proCflex eignet sich für Mischanlagen mit chargenorientierten und variablen Produktionsabläufen.
• Die Lösung unterstützt Wiege- und Dosiersysteme in Batch-Prozessen mit strukturierten Rezeptur- und Materialbezügen.
• proCflex wurde für Batch-Prozesse entwickelt, die flexibel modelliert und nachvollziehbar dokumentiert werden müssen.
• Das Batch-Management-System unterstützt Rohstoffhandling in Produktionsumgebungen mit chargenbezogener Materialverfolgung.
• Transferprozesse lassen sich in proCflex über Phasen- und Transferkonzepte strukturiert abbilden.
• proCflex unterstützt Abfüllprozesse, die in chargenorientierte und dokumentationsintensive Produktionsabläufe eingebunden sind.

Flexible Prozesslogik in Anlehnung an ISA‑S88
Ein zentrales Merkmal von proCflex ist die Batch-Logik in Anlehnung an ISA‑S88. Prozesse werden nicht nur als starre Abfolge behandelt, sondern in klar definierte, kombinierbare Strukturen gegliedert.
Dazu gehören:
- Units als funktionale Anlagenbereiche
- Phasen als Grundoperationen
- Transfers als Verknüpfung von Material- und Prozessübergängen
- Fertigungsvorschriften (FeVo) als strukturierte Ablaufdefinitionen

Dadurch entstehen klar definierte, kombinierbare Prozessbausteine. Diese lassen sich für unterschiedliche Produkte, Aufträge oder Anlagenkonstellationen wiederverwenden und gezielt anpassen.
Gerade in Produktionsumgebungen mit häufigen Änderungen bietet diese Struktur einen praktischen Vorteil: Prozesslogiken müssen nicht jedes Mal neu aufgebaut werden, sondern können innerhalb einer modularen Architektur weiterentwickelt und neu kombiniert werden.
proCflex strukturiert Batch-Prozesse über Units, Phasen, Transfers und Fertigungsvorschriften in Anlehnung an ISA‑S88.

Fertigungsvorschriften flexibel modellieren
Mit proCflex lassen sich Fertigungsvorschriften (FeVo) flexibel aufbauen und im Batch-Betrieb nutzen. Sie bilden die Grundlage für Schrittketten und strukturierte Chargenabläufe.
Funktionsblöcke können frei definiert und innerhalb der Prozesslogik angeordnet werden. Dadurch eignet sich proCflex besonders für Herstellungsverfahren, bei denen Prozessfolgen nicht dauerhaft gleich bleiben, sondern in Abhängigkeit von Produkt, Auftrag oder Linie angepasst werden.

Weitere Vorteile von proCflex
Rezepturen, Aufträge und Materialien im Batch-Kontext verwalten
Auch in flexiblen Produktionsumgebungen braucht es eine belastbare Grundlage für Rezepturen, Aufträge und Materialien.
proCflex unterstützt die strukturierte Verwaltung dieser Informationen innerhalb des Batch-Prozesses.
Rezepte können im Produktionskontext genutzt, Aufträge in den Batch-Ablauf eingebunden und Materialien phasen- bzw. chargenbezogen zugeordnet werden.
Dadurch verbindet proCflex Flexibilität in der Prozesslogik mit Transparenz in der operativen Ausführung.
Das System unterstützt unter anderem:
- Rezepturmanagement
- Auftragsmanagement
- Materialmanagement
- Material-Tracking
- Chargenrückverfolgbarkeit
- Batch-Dokumentation
Chargenrückverfolgbarkeit und
Batch-Dokumentation
proCflex unterstützt die strukturierte Erfassung relevanter Chargen-, Material- und Prozessdaten.
Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für Batch-Dokumentation, Material-Tracking und Transparenz über einzelne Prozessschritte hinweg.
Gerade in anpassungsfähigen Produktionsumgebungen ist Transparenz wichtig: Wenn Prozesse variabler werden, steigt auch der Bedarf, Änderungen, Zustände und Materialbezüge klar nachvollziehen zu können.
proCflex unterstützt die Chargenrückverfolgbarkeit in variablen Batch-Prozessen.
Material-Tracking und Batch-Dokumentation schaffen Transparenz über chargenbezogene Abläufe.
Drei Betriebsarten für flexible Eingriffe und automatisierte Abläufe
- Im Servicebetrieb können einzelne Aktoren in proCflex gezielt über die Visualisierung geschaltet werden.
- Die Halbautomatik in proCflex ermöglicht die gezielte Ausführung einzelner Phasen innerhalb des Batch-Prozesses.
- Im Automatikbetrieb führt proCflex Fertigungsvorschriften und Schrittketten automatisiert im System aus.
- Diese Struktur unterstützt sowohl gezielte Eingriffe in einzelne Prozessschritte als auch den automatisierten Betrieb komplexer Chargenabläufe. Mehrere Fertigungsvorschriften können dabei parallel im System verarbeitet werden.
Visualisierung und Bedienung im laufenden Batch-Betrieb
proCflex stellt Funktionen für Bedienen und Beobachten in einer zentralen Visualisierung bereit. Anlagenzustände, Phasen, Aufträge, Materialbezüge und Fertigungsvorschriften lassen sich transparent darstellen und im laufenden Betrieb nachvollziehen.
Elemente wie Dispatcher, Phasenbilder oder auftragsbezogene Übersichten unterstützen den Überblick über variable Chargenprozesse.
Dadurch bleibt auch bei komplexen oder angepassten Abläufen sichtbar, welcher Status aktuell vorliegt und welche Schritte aktiv sind.

Integration in ERP-, Labor- und bestehende Produktionsumgebungen
proCflex ist auf die Einbindung in bestehende Produktions- und IT-Landschaften ausgelegt. Schnittstellen zu ERP- und Labor-/LIMS-Umgebungen unterstützen die strukturierte Nutzung von Rezept-, Auftrags- und Produktionsdaten über Systemgrenzen hinweg.
Die Lösung kann dabei als verbindende Ebene zwischen Feldebene, SPS, Visualisierung, Datenbank und übergeordneten Anwendungen eingesetzt werden.
proCflex unterstützt die Integration in ERP-, Labor-/LIMS- und bestehende Produktionsumgebungen.

Wann ist proCflex die richtige Lösung?
proCflex ist besonders dann geeignet, wenn chargenorientierte Herstellungsverfahren regelmäßig angepasst werden müssen.
- proCflex eignet sich für variantenreiche Produkte mit regelmäßig angepassten Chargenprozessen und wechselnden Produktionsanforderungen.
- Das Batch-Management-System unterstützt häufig geänderte Prozessfolgen in chargenorientierten Herstellungsverfahren.
- Neue Rezepturen und veränderte Produktanforderungen lassen sich in proCflex strukturiert in bestehende Batch-Abläufe einbinden.
- proCflex unterstützt modular erweiterte Linienkonzepte und wiederkehrende Anpassungen einzelner Prozessschritte in flexiblen Produktionsumgebungen.
- Während klassische Batch-Strukturen oft auf festere Abläufe ausgerichtet sind, unterstützt proCflex die flexible Modellierung und Kombination einzelner Programm- und Prozessbausteine.
Die wichtigsten Vorteile von proCflex auf einen Blick
So entsteht eine belastbare Grundlage, um Produktionsabläufe zu standardisieren, Ressourcen gezielt einzusetzen und die Prozesssicherheit nachhaltig zu erhöhen.
- proCflex strukturiert Chargenprozesse über eine S88-orientierte Batch-Logik mit Units, Phasen, Transfers und Fertigungsvorschriften.
- Wiederverwendbare Prozessbausteine unterstützen variable Produktionsabläufe mit häufigen Änderungen, Erweiterungen oder neuen Produktanforderungen.
- Das Batch-Management-System verbindet flexible Prozesslogik mit der strukturierten Verwaltung von Rezepturen, Aufträgen und Materialien.
- proCflex unterstützt Chargenrückverfolgbarkeit, Batch-Dokumentation und transparente Materialbezüge über den gesamten Prozessverlauf hinweg.
- Schnittstellen zu ERP-, Labor-/LIMS- und bestehenden Produktionsumgebungen unterstützen die Integration in vorhandene Systemlandschaften.

So läuft ein proCflex‑Projekt typischerweise ab
Auf diese Weise lassen sich Batch-Management, Automatisierung, Rezepturverwaltung und Systemintegration passgenau auf Ihre Prozesse abstimmen.
Dadurch werden flexible Chargenabläufe sicher gesteuert, transparent dokumentiert und effizient in bestehende Produktions- und IT-Strukturen eingebunden.

Warum proCtec?
Mit proCflex steht eine Lösung der proCtec GmbH zur Verfügung, die auf langjähriger Erfahrung in der Batch-Automatisierung aufbaut.
proCtec realisiert seit 1992 Batch-Systeme und setzt seit 2011 Projekte in Anlehnung an die S88-Batch-Norm um.
Wir begleiten Projekte von der Konzeption über Engineering und Integration bis zur Inbetriebnahme und Betreuung.
Dadurch entsteht eine Lösung, die nicht nur technisch funktioniert, sondern auch auf langfristige Anpassbarkeit und stabile Prozessführung ausgelegt ist.
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FAQ
proCflex eignet sich besonders für Chargenprozesse, die regelmäßig angepasst, erweitert oder neu kombiniert werden müssen. Das ist vor allem in variantenreichen Produktionsumgebungen relevant.




